Vorstellung

Infiray Mate MAH50 Test – entdeckt die neue Vorsatzgeräte-Generation von Infiray mit uns

10. Oktober 2022

Spektakuläre Neuheit aus dem Hause Infiray: Der Infiray Mate MAH50 Prototyp im exklusiven Test

Wenn einer der Marktführer unter den Wärmebildgeräte-Herstellern ein neues Vorsatzgerät ankündigt, sind Vorfreude und Neugier natürlich immer groß – das gilt besonders dann, wenn der Hersteller Infiray heißt. Mit dem Mate MAH50 stellt Infiray ein Wärmebild-Vorsatzgerät der Spitzenklasse vor, das wir heute für euch auf Herz und Nieren testen wollen. In unserem Test setzen wir den Fokus besonders auf die Menüführung: Wir zeigen euch die neuesten Features und leiten euch sicher durch die verschiedenen Menüeinstellungen, die die Kamera bietet.

Seid also gespannt und schaut am besten gleich rein in unseren Infiray Mate MAH50 Test!

Der Infiray Mate MAH50 Test

Ein Vorsatzgerät mit neuen Features: Die technische Ausstattung des Infiray Mate MAH50 im Test

Als Wärmebildvorsatzgerät der Premiumklasse darf man bei der Ausstattung des neuen Infiray Mate MAH50 einiges erwarten. An Features wie WiFi- oder Videofunktion sollte es dabei natürlich nicht fehlen – und tatsächlich wird der Waidmann bei diesem Vorsatzgerät nicht enttäuscht. Die wichtigsten Merkmale der technischen Ausstattung haben wir für euch hier zusammengefasst:

  • Gehäuse: Das Infiray Mate MAH50 besteht aus einer widerstandsfähigen Magnesium-Legierung. Dank des Materials ist das Vorsatzgerät nicht nur verhältnismäßig leicht, sondern gleichzeitig besonders stabil. Rückstöße bis zu 8000 Joule können absorbiert werden und dank der IP-67 Schutzklasse ist der Einsatz bei jedem Wetter möglich.
  • WLAN-Verbindung & App: Das Mate MAH50 ist mit einer WiFi-Funktion ausgestattet. Per WLAN könnt ihr es also mit anderen Geräten verbinden oder die Bildwiedergabe auf die Infiray Outdoor App übertragen, um die Bildqualität weiter zu verbessern.
  • Interner Akku: Im Gerät befindet sich ein fest verbauter Akku, der über das mitgelieferte USB-C-Kabel aufgeladen werden muss. Laut Hersteller beträgt die Akkulaufzeit bis zu 4 Stunden – aus eigener Erfahrung würden wir die Laufzeit jedoch auf 3 Stunden reduzieren. Ausschlaggebend ist, ob ihr das Infiray Mate MAH50 die ganze Zeit über eingeschaltet lasst, es bei Nichtgebrauch in den Standby-Modus versetzt oder über eine externe Powerbank die Betriebszeit noch verlängert. So können problemlos Akku-Laufzeiten von 4-12 Stunden realisiert werden.
  • Platzsparende Verarbeitung: Was uns hier positiv aufgefallen ist: Das Vorsatzgerät nimmt besonders wenig Platz auf dem Gewehr ein. Anders als bei anderen, ausladenden Kameras bleibt ein gesunder Abstand zwischen Gerät und Gewehrlauf, sodass auch Waidmänner, die bei anderen Vorsatzgeräten oft mit Platzmangel auf dem Gewehr zu kämpfen haben, hier gut bedient sind.
  • Eine innovatives Bedienfeld mit besonders starkem Magnet, das am Gerät als Tastatur integriert ist und sich nach Belieben entnehmen und als Fernbedienung nutzen lässt. Dank des Magneten kann das Bedienfeld einfach am Waffen-Gehäuse befestigt oder mit einer Adapterplatte durch Klettverschlüsse angebracht werden.
  • Magnetische Objektivklappe, die sich geräuschlos schließen lässt.

 

Eine intelligente Menüführung, die euch das Leben erleichtert

Bei unserem Infiray Mate MAH50 Test möchten wir das Augenmerk besonders auf das Menü und seine Bedienung legen, da hier die wichtigsten Neuerungen für euch zu finden sind. Vorab müssen wir hier ein großes Lob an Infiray aussprechen, denn der Wärmebild-Riese hat sich endlich dazu durchgerungen, jeden Menüpunkt einzeln zu beschriften – und das sogar auf Deutsch! Langes und unnötiges Rätselraten auf der Pirsch oder der Griff zur Bedienungsanleitung sind somit Geschichte: Jedes Menü-Icon hat seine eigene klare Kennzeichnung. Top!

Kommen wir auch gleich zum Thema: Das Menü ist insgesamt sehr übersichtlich und in der Bedienung leicht zu verstehen. Es gibt ein Hauptmenü, über das ihr zu zwei weiteren Untermenüs schalten könnt. Um vom Haupt- oder Startmenü in eines der anderen Menüfelder zu wechseln, müsst ihr die rechte Taste der Fernbedienung kurz drücken. Haltet ihr die Taste länger gedrückt, gelangt ihr in das Hauptmenü.

Im ersten Untermenü könnt ihr folgende Einstellungen vornehmen, die die unmittelbare Bildwiedergabe betreffen:

  • Helligkeit
  • Weichheitsgrad der Bildwiedergabe
  • Art der Umgebung (Szenenmodus): Hier könnt ihr zwischen den Modi „Wald“, „Flachland“ und „Stadt“ wählen. In den meisten Fällen macht es keinen großen Unterschied, welchen Modus ihr eingestellt habt. Am besten probiert ihr trotzdem aus, welche der drei Einstellungen für euch am besten passt (etwa bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen)

Im zweiten Untermenü findet ihr sämtliche weitere Einstellungen:

  • An-/Ausschalten des Ultra-Klar-Modus
  • An-/Ausschalten des WLANs
  • Video-Ausgabe
  • Kalibrierung
  • Einschießen
  • Waffenspeicher (Einschießprofile)
  • Schießstand-Benachrichtigung (mit der ihr euch den ungefähren Abstand zum Stück anzeigen lassen könnt)
  • Pixel-Fehlerkorrektur
  • Datum
  • Zeit
  • Sprache
  • Zurücksetzen auf Werkeinstellungen
  • Geräteinformationen

Das Infiray verfügt selbstverständlich auch über verschiedene Farbmodi, die ihr je nach Belieben einstellen und ausprobieren könnt. Darunter befinden sich die Wiedergabemodi Black Hot, White Hot, Red Hot und Falschfarben – wobei nach unserer Meinung die Bildqualität bei Black Hot am besten ist.

Ein weiterer kleiner, aber hilfreicher Aspekt: In der unteren Leiste des Displays wird euch angezeigt, welche Menüeinstellungen ihr gewählt und aktiviert habt. Ihr könnt also jederzeit genau sehen, wie sich eure Bildqualität durch welche Einstellung verändert, und so das Zusammenspiel unterschiedlicher Menüoptionen optimal nutzen.

 

Kinderleichtes Einschießen

Das Infiray Mate MAH50 verfügt über ein besonders nutzerfreundliches Einschießmenü, welches ihr über den Menüpunkt „Einschießen“ erreicht. Um das Ziel perfekt einzuschießen, könnt ihr die X- und Y-Achse des Koordinatenfeldes sogar gleichzeitig verschieben, bis die Wärmebildkamera mit der Optik eures Gewehrs perfekt übereinstimmt.

Diese Einstellungen könnt ihr über die Einschießprofile (Waffenspeicher) für die jeweilige Zieloptik eures Gewehrs abspeichern. Hier trumpft das Infiray Mate MAH50 mit unterschiedlichen Modi auf, die von G1 bis G4 nummeriert und für Optiken mit verschiedenen Grundvergrößerungen geeignet sind. Das ist nicht nur praktisch, wenn man das MAH50 schnell auf ein anderes Gewehr wechseln möchte. Auf diese Weise ist zudem eine bis zu 20-fache Grundvergrößerung möglich, ohne starke Einbußen in der Bildqualität. Das ist ohne Zweifel ein Meilenstein in der Vorsatzgeräte-Technik.

 

Die wichtigsten Kniffe bei der Fernbedienung

Die richtige Handhabung der Fernbedienung braucht zunächst noch seine Zeit. In der Regel hat man sich jedoch schnell daran gewöhnt und die korrekte Bedienung gelingt wie im Schlaf. Neben der oben angesprochenen Drück-Geschwindigkeit der rechten Taste (kurzes Drücken schaltet in die Untermenüs, langes Drücken in das Hauptmenü) gibt es weitere Tasten-Funktionen, die wir euch hier kurz zusammenfassen:

TasteFunktion
Obere TasteEinstellungen für die Helligkeit
Untere Taste
Löst den Shutter aus
Linke Taste (kurz gedrückt)
Fotoaufnahme
Linke Taste (lang gedrückt)
Videoaufnahme

 

Technische Details des Infiray Mate MAH50

Die Abbildungsleistung ist, mit einem Wort, spektakulär – ganz so, wie man es für ein Gerät dieser Preisklasse erwarten darf. Mit einem 640 x 512 Pixel starken Sensor und einer Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixel erwartet euch beim Infiray Mate MAH50 High End Technik vom Feinsten. Nicht weniger beeindruckend ist dabei die Erkennungsdistanz von über 2 Kilometern – besonders im Feldrevier habt ihr so den ultimativen Rundumblick.

Alle technischen Details auf einen Blick:

 Das Infiray Mate MAH50
Sensor640 × 512 Pixel VOx-Detektor
Display1024 × 768 Pixel OLED-Display
Optische Vergrößerung1-fach
Objektiv50 mm
Detektionsdistanz2600 m
DigitalzoomVorsatz-Modus: 1-fach/ Monokular-Modus: 1-fach, 2-fach, 4-fach
Sichtfeld15 m/100 m
Interner Speicher32 GB
Akkulaufzeit4 h
AufnahmefunktionJa
WiFi-FunktionJa
Gewicht530 g

Lieferumfang Infiray Mate MAH50

Unser Fazit zum Infiray Mate MAH50 Test

Was wir euch nach dem Test des Prototyps jetzt schon versprechen können: Das Infiray Mate MAH50 wird regen Absatz finden, sobald es auf den Markt kommt. Bei diesem Vorsatzgerät handelt es sich um eine Kamera, die ohne Anstrengung die meisten ihrer Konkurrenten in den Schatten stellen wird. Die Bildqualität ist kaum zu überbieten, die Bedienung und das Handling sind überzeugend, und dank der umfassenden Menüoptionen lässt sich die Nutzung sehr leicht individuell konfigurieren. Wer also bei der Jagd auf Spitzenqualität setzen will, darf jeden Euro gut in dieses Vorsatzgerät angelegt wissen.

Du hast das passende Wärmebild-Vorsatzgerät noch nicht gefunden? Dein Team von Waermebild24 hilft dir gerne weiter. Nimm ganz einfach über das untenstehende Formular Kontakt zu uns auf und wir finden gemeinsam das richtige Gerät für dich. Waidmannsheil!

 

Aufnahmen aus dem Revier nach dem Infiray Mate MAH50 Test

So sieht der Blick durch die Wärmebildkamera aus. Wir haben für euch Aufnahmen mit dem neuen Mate MAH50 Wärmebild-Vorsatzgerät angefertigt. Die Aufnahmen dienen zur Demonstration der Geräteleistung.

Sehfeldbreite simulieren

Unser “Sehfeldrechner” verdeutlicht die Bereite des Sehfeldes bei der jeweiligen Entfernung. Diese Simulation soll dir helfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie groß der Ausschnitt ist, den du durch diese Wärmebildkamera siehst.

Sehfeldrechner
Sehfeldbreite in Meter

Getestetes Produkt

Infiray Mate MAH50

Herstellerinfo Infiray

Infiray ist der Hersteller von qualitativ hochwertigen optoelektronischen Geräten im Jagd- und Outdoor-Bereich. Neben Nachtsichtgeräten, Wärmebildkameras und Monokularen bietet Infiray auch Vorsatzgeräte an.

Weitere Produkte von Infiray findet ihr auf unserer Shop-Seite zum Hersteller.

Die Jagdfreunde Stephan & Marco beraten dich!

Stephan & Marco, Wärmebild-Experten

Telefon: 03491 - 43 26 68
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E-Mail: [email protected]

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